Herzlich willkommen!

 

Bereits im Jahr 2001 haben wir, der Landschaftspflegeverband Birkenfeld, die Ortsgemeinde Mackenrodt und viele ehrenamtliche Helfer den Streuobst-Erlebnispfad in einer unserer schönsten Obstwiesen mit altem Baumbestand angelegt. Die traditionelle Obstkultur des Streuobstanbaues liegt uns sehr am Herzen. Dort leben viele Tier- und Pflanzenarten, die selten geworden und deren Lebensräume bedroht sind. Streuobst ist aber auch ein Kulturgut. Es prägt Dorf und Flur, ist Vitaminspender im Winter und war früher wichtiger Nahrungsmittellieferant.

 

Weitere Infos: http://www.erlebnisstreuobst.de/

 

Die Streuobstwiese Mackenrodt ist ein herrlicher Ort zum Verweilen.

Die am Südhang gelegene Streuobstwiese mit ihren alten und neuen Obstbäumen wird von der Gemeinde liebevoll gepflegt und bietet Besuchern das ganze Jahr über einen tollen und lehrreichen Einblick in das Geschehen einer Streuobstwiese. Auf vielen erklärenden Schildern erfährt man alles über Obstbäume und ihre Früchte. Im Vordergrund stehen hierbei die Apfelbäume mit zum Teil sehr seltenen alten Sorten. Im hübsch angelegten Pavillon kann man eine alte Apfelpresse und andere Gerätschaften besichtigen. Von dort hat man einen grandiosen Ausblick in die Natur. Zur Baumblüte befindet man sich in einem Meer aus schillernden Blüten.

Bei Führungen durch die Wiese werden unter anderem Apfelsorten rund um die Streuobstwiese von fachkundiger Leitung erklärt.

Auch eine kleine Bienenzuchtstation, ein Insektenhäuschen und aufgehäufte Natursteine für Kleintiere sind zu besichtigen.

Karin Keßler

 

Im vergangenen Jahr wurde versuchsweise ein Stück der Streuobstwiese mit Wildblumen eingesät, die auch erfreulich aufgingen. Darauf basierend entsteht gegenwärtig am unteren Ortseingang von Mackenrodt zwischen dem Straßenrand und der Streuobstwiese ein Blühstreifen für Wiesenblumen, um der drastisch zurück-gegangenen Artenvielfalt von Wildblumen und bestäubenden Insekten entgegen-zuwirken.

 

Diese Bestrebungen können Sie natürlich auch im eigenen Garten unterstützen.

 

Wer eine Wildblumenwiese anlegen möchte, sollte zumindest einen kleinen Teil seines Rasens nicht mehr düngen. Die meisten Wiesenblumen bevorzugen mageren, nährstoffarmen Boden. Deshalb arbeitet man zusätzlich Sand in die Erde ein. Nach einigen Jahren wandern die ersten Wiesenblumen von selbst ein. Schneller geht es, wenn man den bisherigen Rasen abträgt und eine Wiesenblumenmischung sät.

 

Sie werden staunen, wie schon nach kurzer Zeit eine Vielfalt von Schmetterlingen, Bienen und sonstigen Insekten Ihre Blumen besucht und gleichzeitig auch eine wachsende Anzahl verschiedener Singvögel Ihren Garten bevölkern.

 

https://www.br.de/rote-liste/wildblumen-garten-artenschwund-artenvielfalt-100.html

 

 

Flyer Streuobstwiese
Flyer_8-Seiter_Naturlehrpfad_Mackenrodt_[...]
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